Hauptversammlung: Freitag, 8. April, 20 Uhr, Gasthaus Waldgericht
Aacherfasnet 2011: 18. - 20. Februar
Der Sonne entgegen
Wieder
Klasse – Der Vereinsausflug
Nur alle zwei Jahre kann man so was
erleben – Abenteuer pur – ohne Weinprobe nicht zu
ertragen. In
diesem Jahr besonders trickreich zusammengepuzzelt durch die
Schützenabteilung.
Wer zu Hause hocken geblieben ist,
musste einen ganzen Tag länger auf den Goldenen Oktober warten
(schaut nur, wie die auf dem Gruppenphoto blinzeln müssen),
als die
105 Sportlercracks, Junges Gemüse und Grufties 50/50 bunt
gemischt,
die Samstags im Morgengrauen am Bahnhof Dornstetten zum Bodensee
aufbrachen.
Es schien nichts schief zu gehen: Bis
zum Gruppenphoto nach der Rückkehr von der Insel waren alle
105 noch
beisammen (bitte nachzählen).

Trotz zweimaligem Umsteigen ging keiner Richtung Wasen und auch keiner Richtung Italia verloren, in Radolfzell schaffte jeder das richtige der beiden möglichen Schiffe, außer dem Karl-Heinz, der musste halt andersrum um die Reichenau laufen, als auf Peters akribisch ausgearbeiteten Plan ausgedruckt, dann hat es wieder gestimmt. Keiner ist nach einem halben Liter Weinprobe auf der Strecke geblieben, schließlich waren wir bis zur Weinprobe ja auch alle nüchtern. Das hatten wir auf früheren Vereinsausflügen auch schon anders erlebt. Dafür hat dort jeder seinen Müller-Thurgau abgekriegt, der mindestens 364 Tage alt war.

Sportlich sind sie die Aacher. Mindestens 10 km sind sie kreuz und quer über die Insel marschiert und haben den höchsten Gipfel (40 m ü.BS) erklommen. Aber Kultur und Bildung? Volle Fehlanzeige! Gerade mal eine Handvoll hat das 1100 Jahre alten Gemäuer am Wegesrand eines Blickes gewürdigt.

Die anderen hundert meinen immer noch, dass die Reichenau wegen Tomaten, Bodenseefelchen und Spätburgunder Weltkulturerbe sei. Zurück nach Radolfzell ging es entweder mit Schiff 1 mit Schlagseite

oder aber sicherer mit Schiff 2 und Umsteigen in Allensbach in den Seehas. Wie schon gesagt: Bis dahin war immer noch nichts schief gegangen und es war schon zu befürchten, dass es in Aach nichts zu erzählen gibt aber dann kam es kurz vor Schluß doch noch: Peter hat beim Entwurf seines akribischen Plans nicht gedacht, dass es in Radolfzell mehr Tennishallen gibt als in Freudenstadt. Diejenigen, die alle abmarschierten, haben den Halbmarathon an diesem Tag komplett gekriegt, während die anderen im richtigen Tenniscenter die Schnitzel weggefuttert haben. Alles andere müsst ihr in der nächsten Fasnetszeitung nachlesen.
Bus oder Eisenbahn? Wer die nimmermüden Kids durch die Abteile toben sah, kann sicher sagen: Angeschnallt im Bus wäre es längst nicht so lustig gewesen. Die Riesensauerei im Zug, für die sich sogar der Schaffner per Durchsage entschuldigte, stammte aber nicht von uns. Das waren die vom Wasen. Warum die Jüngsten auf der Heimfahrt noch so fit waren? Ja, das ist komisch: Nur die Alten haben sich in Radolfzell verlaufen. Ihr Nachwuchs labte sich derweil ganz entspannt im Tenniscenter.
Anmerkung: „ü.BS“ heißt „über Bodensee"