Skiteam Aach endlich wieder im Renneinsatz
10./11. Januar 2009: Hauerskopfpokal – Riesenslalom und Achertalpokal-Slalom
3
Jahre lang war kein Skirennen im Nordschwarzwald mehr
durchführbar.
In dieser Zeit haben wir uns nur an den Meisterschaften unseres
Skibezirks Schwarzwald im Schwäbischen Skiverband im
vergangenen
Jahr in Riefensberg im Bregenzerwald beteiligt. Dieser Winter
bescherte uns nun das 8. Skiwochenende in Folge im Nordschwarzwald
und das erste große Rennwochenende seit langem am
Seibelseckle mit
zwei hochkarätigen Pokalrennen am Samstag und am Sonntag. Bei
beiden
Rennen war die Elite des Skiverbands Schwarzwald Nord vertreten mit
einigen Rennteams auch aus dem Südschwarzwald und aus dem
Schwäbischen. Unsere Konkurrenz trat vielfach mit
weltcupfähiger
Ausrüstung und 4 Paar Rennski an. Die Erwartung auf
Spitzenplätze
war von vorneherein illusorisch und trotzdem schlich sich teilweise
Enttäuschung ein, dass es nicht auf die Pokalplätze
gereicht hatte.
Dabei konnten wir mehr als zufrieden sein, denn wir wurden nie
Letzter, hatten nur einen Ausfall wegen Torfehler und hätten
es
tatsächlich einmal fast auf das Stockerl geschafft.
Das
Slalomteam vom 11. Januar 2009
(ohne Passi)
Unser
Pechvogel im Riesenslalom am Samstag war Lydia Pitta, die zum ersten
Mal das Rennen durch den Stangenwald versuchte. Dabei übersah
sie
das letzte Tor. Der Hauerskopfpokal ist kein Spaßrennen,
sondern
wird nach internationalen Wettkampfregeln ausgetragen. Deshalb
bedeutet ein Torfehler, auch für die Kleinsten, das
Ausscheiden. Der
Sturz von Florian Heinrich im ersten Lauf war dagegen kein Beinbruch.
Er rappelte sich auf und durchfuhr den Kurs korrekt. Mit einer guten
Zeit im zweiten Durchgang schaffte er es noch, einen Läufer
hinter
sich zu lassen und wurde Neunter. In der stark besetzten
Schülerklasse 12, in der 21 Läufer angetreten waren
und 17 in die
Wertung kamen, wurde Frederik Zepf sehr guter Zehnter und Marco
Pitta, nach 2 Läufen nur 1,5 Sekunden langsamer,
Vierzehnter. Bei
den Schülerinnen 10 verpasste Franziska Zepf als Vierte nur
ganz
knapp das Podest. Julia Heinrich erreichte Platz 8. Noch
größer war
die Herausforderung beim Basi-Cup-Slalom am Sonntag, denn Slalom
trainieren wir Aacher mangels geeigneter Ausrüstung fast nie.
Rund
ein Drittel der 160 Teilnehmer schied auf der eisigen Piste durch
Sturz oder Torfehler aus, aber kein Aacher. Das ist toll, bedeutet
aber auch, dass wir eindeutig noch längst nicht mit letztem
Einsatz
gefahren waren. Bei den Schülerinnen 10 erreichte Franziska
Zepf
Platz 5 und Julia Heinrich Platz 8. Bei den Schülern 12 war
Frederik
Zepf auf Platz 14 und Pascal Pfeifle auf 20. 26 Läufer waren
in
dieser Klasse angetreten. Trainer Hans-Peter Zepf will auf seine
alten Tage noch so richtig fit in der Kippstangentechnik werden und
war als Härtetest als absoluter Senior in der Herrenklasse
angetreten. Nach dem Ausscheiden der meisten Jungspunde wurde es ein
hübscher fünfter Platz. Das Seibelseckle hat sich zum
alpinen
Rennzentrum im Nordschwarzwald entwickelt und hat jetzt eine dicke,
harte, supersolide Altschneedecke. Wir werden dort sicher in den
nächsten Wochen noch einige Rennen fahren.
Bambinirennen des SC Seebach am 7. Februar 2009
Trotz Fasnetshochbetrieb in Aach mussten wir dieses Rennen für den jungen Nachwuchs unbedingt mitmachen. Es gab die Chance, mal auf etwas leichterer Piste mit etwas weniger professioneller Konkurrenz Erfahrung und Erfolgserlebnisse zu sammeln. Das hatten noch viele andere Schwarzwälder Vereine von Karlsruhe bis Schwenningen im Sinn und so war die Konkurrenz trotzdem gewaltig. Unsere 4 Großen durften nicht mitfahren, denn "Bambini" war man nur bis Jahrgang 1998. Unsere Plazierungen konnten sich sehen lassen: Lydia Pitta schaffte in der Schülerklasse 8 Platz 11 unter 17 Teilnehmerinnen, Florian Heinrich startete in der größten Klasse mit 27 Startern und schnitt mit Platz 15 hervorragend ab. Julia Heinrich und Franziska Zepf waren in diesem Rennen schon bei den Größten, der Schülerklasse 10 mit 16 Teilnehmerinnen. Julia schaffte Platz 11 und Franziska verpasste als Vierte schon zum zweiten Mal in diesem Winter das Siegertreppchen nur um Haaresbreite und war trotzdem rundum zufrieden: Pokale gab es für die ersten Fünf.

Siegerehrung Schülerinnen 10: Vordere Reihe, Zweite von links: Julia Heinrich, ganz rechts Franziska Zepf mit Pokal